Verfahren

In den letzten zwei Jahrzehnten hat die Achtsamkeit in vielen psychotherapeutischen Vorgehensweisen und Verfahren ihren festen Platz gefunden, zum Teil auch schon seit den 1970er Jahren.

So wurde die Achtsamkeit in der Verhaltenstherapie zu einem wesentlichen Baustein deren sog. „dritten Welle“. Zu deren Vertretern zählen die achtsamkeitsbasierte Therapie zur Rückfallprophylaxe von Depressionen, die Mindfulness-Based Cognitive Therapy (MBCT), die Dialektisch Behaviorale Psychotherapie (DBT), die Akzeptanz- und Commitment Therapie (ACT) und die insbesondere in Australien vertretene Mindfulness-Integrated Cognitive Behaviour Therapy (MiCBT).

In der Einzeltherapie mit der Hakomi-Methode, der systemischen Therapie mit der Inneren Familie (IFS) und im Focusing spielt Achtsamkeit eine zentrale Rolle. Beschrieben werden auch Kombinationen von Achtsamkeit mit Biofeedback.

Aber auch in anderen psychotherapeutischen Traditionen und Vorgehensweisen finden sich einzelne Elemente der Achtsamkeit etwa in der Psychoanalyse, der Personzentrierten Psychotherapie und der Gestalttherapie.

Das wohl bekannteste und am weitesten verbreitete achtsamkeitsbasierte Verfahren, das Gruppenprogramm zur Achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction – MBSR) versteht sich nicht als Therapieverfahren, es bildet jedoch die Basis vieler der folgenden Therapieprogramme.


Die Vielfalt der achtsamkeitsbasierten Verfahren im Dschungel der Abkürzungen

Die Vielfalt mitgefühlsbasierter Verfahren

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